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Handschriftlicher Text: Spielanleitung

Handschriftlicher Text: Spielanleitung

¼ R                           2 H 1                      

1 6                            + ld Mos [?]      

½ Af w[?]            1 bis Sand [?]                  

½ [ unleserlich ]                                

Fanget dieses mit dem ersten Spiel an Vnd wan ihr //

werdet die Karte gefunden haben, misst ihr die selbe Vohr //

anfügen Vnd die nachste folgende Karte ein wenig oben //

hin ausscheffern lassen und solches mit der Handt Vmb= //

geben das es nicht gesehen wird diesem nach lasset die erste Karte sehen und fraget ob nicht

das die aus gezogene Karte seÿ. Und als er dan Ja geantwortet so lasset die Hand ein wenig sincken und //

dan zieht die Karte aus welche ihr Vohr hin ein wenig heraus gebracht, Vndt tuhts ihr in der Hand Vest halten //

Er wird nicht anders meinen es seÿ seine ausgezogene Vnd Von eich gesehene Karte, Ent zwischen meget //

ihr eich mit diesem oder Jenem mit etwas auff halten und als dan sagen, das er nun seine

Kart besehe Vnd her Vohr bringe, und da wird er sich Ver wundern nichts anders dencken es seÿ ihm in //

seiner Handt überwandelt 8) Einige Heufflein mit den Karten zu machen, und zu sagen wissen was //

was Vohr wol gesein die dann auf liegen. In diesem Spiel mus man wahrnehmen, die oberste Von //

allen Karten zu sehen und zu behalten, ehe und befohr man sich Vnterstehet, die Häufflein zu lägen: macht als dan //

so Viel Haufflein ihr wollet und wan ihr wissen wollet, was da Vohr Karten sein oben aufliegen, so nehmet //

Von denen Häuflein eine Karte ab sagende das ist die jenige, die ihr gesehen. Hernach läget die abgenom= //

mene Karte allein, und wann ihr von einem andern Hauffen auch eine nehmet, so nennet die jenige welche //

ihr bereitz in eurer Hand habt, und nehmet hernach eine andere sagende, das das die andere seÿ die ihr //

genennet, und so fahrt hin, bis ihr die letzte nehmet, welche die Jenige ist, so ihr anfangs gesehen vnd behalten. //

Hernach zeiget ihnen alle die Jenigen Karten die Ihr ab genommen, und sie werden sehen, das ihr es errathen, //

und sich drüber Verwundern. 9) Spil Einem einen König zugaben, den er Vohrhin Zwahr Zu erst gesehen, aber wan //

er ihn wieder besihet, das es ein ander sein soll. Hier zu kann man einen König gebrauchen, welcher best Zu //

diesem Vohrhaben dienet und mus derselbe in der mitten durchgeschnitten werden, und zu der obern[ abgeschnitten ] //

Helffte einen andern Köhnig nehmen, solche da oben auflegen und das mittel mit dem finger bedecken auf //

das nichts anders verachtet wird, es seÿ eine gantze Karte. Diesen nechst möget ihr selbst oder einen andern selbigen //

Konig bey den Kassen[?] heraus ziehen lassen haltet aber die oberste Helffte fein fest auf das man Von eurem thun nicht //

mercken kenne. Thut ihm dann die Karte vmb Nehmen, so wird er sich Verwundern das ihr das Jenige, was er //

mit offenen Augen siehet, der gestalt könnet Verwandeln 10) Eine gantze Karte Vohr dem Kopf oder Auge //

zu halten, und zu wissen ob es eine gemahlete, oder schlechte Karte sey die gerahtene ein nach dem //

anderen herunter auf den Tisch legen, den und eine darunter zu nennen wird noch mehr Verwunderung //

geben. 11) Dreÿ Häufflein mit der Karte zu machen ohn das ihr daselbst sollet beÿ sein, und dan noch rahten //

könnet wie Vihl augen das unter jedwer der selben seÿe. Anfangs warnet sie das beÿ dem machen //

der Hauffen welche Von einer gewissen zahl missen gemachet werden, sie nach das unten stecken der Karte, die erste //

Karte die unten lieget, sehen müssen, und achtung gäben von Viel er Zehlet, und wan es eines ist das sie die selbe //

bedeckt aufm Tisch lägen, sagende, das ist 6 und die folgende sieben und folgende 7. Dieses ist also ein //

Hauffen Hernach der mahl die unterste Karte besehen, auf Tisch geläget, und wieder darauf angefan //

gen zu zehlen nemlich 15. Von gleicher Zahl, und in gleicher ordre mus auch der 3te Hauffe gemacht werden //

wan ihr nicht wissen wollet wie Viel Augen Vnter den 3 Hauffen sein, so besehe und zähle die Vorigen Karten //

Das 12 Spil 6 Haufflein mit der Karte zu machen, und hernacher mit geschlossenen Augen eine Karte zu zeigen //

und zu wissen was die gezeigte Vohr eine gewesen. Nehmet das ganze Spiel Karte in einer hand machet //

das ihr mit einer geschwindigkeit die oberste Von allen Karten sehet und behaltet. Hernach machet 6 Haiflein //

so groß ihr wollet wann sie gemacht so nemet den ersten Hauffe, und laget Von den selben so Vihl auf //

den andern, das ihr noch eine behaltet; die selbe über reicht ihnen schliesst die augen Zu oder gehet an eine seite //

und saget ihr wollet sie wol finden, wan sie nuhn ihr Thun Verrichtet, so kommt wieder her Vohr und suchet ihr //

erst gesehene Karte die selbe ists die sie gesehen. Vnd Verstecket Es erfordert aber die Nohtdurft und Zihrligkeit

Zu Verwandeln, in Gegenwart aller zu sehen. Ist [?] ein sonderlich artig Spiel Hie zu gebrauchet eine //

Karte, welche eich best anstehet, meines Eindrucknis ist eine gemahlte die beste, zeiget die selbe und //

saget: Ihr Herren sehet und behaltet was es Vohr eine Karte sey. Diese aber aber habt ihr zu Vohr mit einander //

Transkription: Sabine Eller